rw - 06.08.2019

Im Sommer an die Durance

Auch dieses Jahr waren wir wieder an der Durance. Um die besten Pegel mitzunehmen, ist es wieder die erste Ferienwoche geworden. Ganz so stark wie letztes Jahr waren die Wasserstände nicht. Aber wir waren zunächst stark verwundert, dass die Durance dennoch so eine intensive Schoko-Farbe hatte. Wir haben uns dann erklären lassen, dass schon wieder eine riesige Mure in die Clarée gerutscht ist und das gesamte Sacktal abgeschnitten hat. Als einer der Quellflüsse der Durance trägt die Clarée auf ungestimmte Zeit so eine Menge Schlamm in die Durance ein. Auf die schöne grüne Farbe der Durance werden wir wohl noch länger verzichten müssen.

Wir waren nur ein kleines Häuflein an Paddlern, so war es diesmal nicht ganz einfach überhaupt genug Aktivisten für den schweren Abschnitt des Tages zu finden. Die Nebenflüsse führten noch ordentlich Wasser, das war nicht Jedermanns Geschmack. Dennoch sind wir auf der Gyronde bei viel Wasser gewesen, auch die Standardstrecke des Guil ab den Stufen und auch die Waldschlucht der Guisane hat letztendlich noch geklappt. Darüberhinaus sind wir auch die leichteren Abschnitte dieser Nebenflüsse und auch mehrere Teile der Durance gepaddelt.
Selbst für südfranzösische Verhältnisse war es heiß - und bevor wir eintrafen war es noch heißer. So verwundert es nicht, dass zum jetzigen Zeitpunkt der Berichterstellung, die Durance nur noch einen Mickerpegel von 25 m3/s hat, als wir dort waren Anfang Juli, waren es noch knapp 100. Es ist fraglich, ob dieses schöne Paddelrevier zukünftig im Hochsommer überhaupt noch funktioniert.

Was ist sonst noch zu sagen?
Feine Flüsse, nette Leute, tolles Wetter, super Landschaft, lecker Essen und Trinken: perfekter Urlaub.


Galerie: 12 Bilder

Durance bei Argentiere

Foto: rw