rw - 05.11.2018

Die Soča im Herbst

Unser Slowenienurlaub an der Soča unterschied sich recht deutlich von den letztjährigen WW-Urlauben. Wir hatten es dieses Mal mit ungewohnt niedrigen Pegelständen zu tun. Anfangs hatten wir die Befürchtung, dass das Wasser für eine genussvolle Paddelwoche nicht ausreichend ist. Aber wir haben einfach unser Programm etwas umgestellt und so wurde es ein voller Erfolg.
Wir haben das wenige Wasser mit dem geringen Druck ausgiebig für die Anfängerschulung und zur Verbesserung der Paddeltechnik genutzt. Gerade die Friedhofstrecke bietet mit unzähligen Kehrwassern die besten Voraussetzungen dafür. Und für unsere ganz frischen Neulinge war die „Panoramastrecke“ ab Boka-Einmündung - zumindest anfangs - aufregend genug.

Bei den 7 bis 8 m³ Wasser, die wir hatten, waren nur die unteren Strecken, also Friedhof-/Slalom- und Abseilstrecke fahrbar, wobei die Slalomstrecke schon recht hakelig war. Das typische Tagesprogramm verlief dann überlicherweise mit einem Morgenrun auf der Abseilstrecke, anschließend ging es dann auf die Friedhof-, bzw. Panoramastrecke. Trotz intensiven Übens waren wir damit meist schon am frühen Nachmittag durch. Manchmal sind wir dann anschließend noch einmal die Abseilstrecke gefahren oder haben am Campingplatz Wurfsackübungen gemacht oder uns in erster Hilfe geübt. Das schöne Wetter lud aber auch zum Faulenzen, Slackline-laufen, wandern, … ein.
Ganz am Ende des Urlaubs – in der Nacht von Samstag auf Sonntag – fing es dann an zu regnen. Erst am Morgen, unserem Abreisetag, hörte es dann auf. So konnten wir noch ganz in Ruhe unter freien Himmel frühstücken. Das Beste war aber, dass die Pegel mächtig angeschwollen waren. Ganz unerwartet hatte die Abseilstrecke jetzt mit gut 20 m³ schlappes Mittelwasser. Das konnten sich einige von uns natürlich nicht entgehen lassen und haben sich vor der Heimfahrt noch eine sehr feine Genußtour auf diesem Abschnitt gegönnt.


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Soča


Foto: rw