rw - 21.10.2018

Ein Wochenende an und auf der Eder

Ein richtiger Sommer mit lang anhaltender Hitze und raren Niederschlägen hat für Minipegel in unseren Bächen gesorgt. Für unser Paddelwochenende mussten wir uns also schon recht gut überlegen wo es hingehen sollte. Immerhin wollten wir ja mit unseren Booten und nicht mit den Schuhen wandern…
In solchen Situationen bietet sich die Eder an: Um den Wasserstand der Weser zu stützten wird dann fleißig vom Stausee abgelassen. So auch für uns: satte 29 m³. Das sorgt für ordentlich Vortrieb und zaubert ein feines Grinsen ins Gesicht.
Wir waren zu fünft, zu sechst zählt man den Vierbeiner mit und haben es auch mit dem Wetter gut erwischt. Sonne, nicht so knalle heiß und auf dem Bach Schiebewind. Paddeln für Anfänger, nur dass keine dabei waren.

Am Samstag ging es von Affoldern zum Zeltplatz bei Ungedanken – wo wir auch gezeltet haben – am Sonntag dann von dort nach Felsberg. Bei dem hohen Pegel waren die Staustrecken kaum vorhanden und auch das Stück vom Wehr bei Ungedanken bis Fritzlar ging diesmal richtig flott. Bei geringerer Schüttung kann sich dieser Abschnitt recht zäh gestalten, es läuft dann der größte Teil des Wassers durch den Mühlgraben und kommt dann erst bei Fritzlar wieder ins natürliche Flussbett. Auf dem Stück vor Ungedanken sind recht viele Leihbootfahrer unterwegs, danach kaum noch. Richtig idyllisch ist es dann.


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Foto:kk